Mutter Erde, Vater Himmel

 

"Genährt von Mutter Erde,

geborgen in ihrem Schoss,

mit Wurzeln so tief und verbunden,

ich mich ihr hingeben kann.

Im Dunkeln geborgen,

in ihre Wärme gehüllt,

und von ihrer Kraft erfüllt.

Wie bin ich Dir dankbar,

Du nährender Quell!

Du schöpferische Mutter,

Du segnende Kraft.

Dir auf immer verbunden

ich Erdenkind bin.

Ein Erdenkind

so rein und schön,

aus Mutter’s ewiger Liebe geboren,

von ihrer Natur genährt,

so wachse und gedeihe ich

dem Vater Himmel entgegen.

Dem Vater Himmel

den es ebenso braucht,

damit Leben möglich wird.

Von seinem Licht erfüllt,

seiner Weite umhüllt,

so bin ich Himmelskind

unendlich geborgen.

Geliebt von Vater und Mutter,

genährt von beiden zugleich,

geniesse ich Leben

im ewigen Reich.

So lasst mich nun singen,

von Erde und Himmel,

lasst mich nun tanzen

zu Ihrem stillen Lied,

das sie mir einst gesungen,

als ungeboren ich noch war.

Es hat in meiner Seele geklungen,

und klingt nun immerdar,

wenn ich mich erinn’re

an des Ursprung’s Stimme.

Mit allem verbunden

wir alle doch sind,

in jedem von uns

ein Lied erklingt,

von der Erdenmutter gesungen,

vom Himmelsvater gespielt,

so tanzen wir Kinder

und sind unendlich geliebt."

 

 

 

 

 

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